Das Internetz- eine Hassliebe

In letzter Zeit wird es für mich immer nerviger Bilder auf Plattformen wie zum Beispiel Facebook zu posten. Man erreicht kaum Leute, niemand sieht deine Beiträge und von Kommentaren müssen wir gar nicht erst anfangen. Da gibt’s ein bisschen Hass. Und ich weiß, dass es nicht nur mir so geht.
Aber dann gibt es andererseits Plattformen wie Instagram, welches zunehmend leider auch viel Werbung macht und die Beitragsreichweite senkt, aber dennoch liebe ich es hin und wieder.

Denn durch Instagram lernte ich Rebecca kennen und wir verabredeten uns zu einem
Shooting im Bremer Holzhafen. Die Terminfindung war spontan, kurz und schmerzlos. An dem Tag war typisches, norddeutsches Schietwetter und ich war schon etwas geknickt bei dem Gedanken, dass das Shooting wortwörtlich ins Wasser fallen könnte.
Glücklicherweise waren wir beide nicht aus Zucker, also stellten wir uns in den Nieselregen und begannen zu fotografieren.
Im Laufe des Shootings wurde es auch wieder trocken und wir konnten problemlos shooten. Ich hatte lange nicht mehr so ein spaßiges und entspanntes Portraitshooting wie dieses mit Rebecca.

 

Ich merke, dass ich mich oft zu sehr in die Planung von Shoots hereinsteigere. Jedes Foto muss genau so sein, wie in meinem Kopf. Dabei bin ich alles andere als perfektionistisch. Weswegen die Ergebnisse den Bildern in meinem Kopf meistens nur nahe kommen und nie genau das sind was sie werden sollten. Das Shooting mit Rebecca war nicht geplant. Wir haben uns mega schnell auf eine Location geeinigt und da alles so spontan kam, hatte ich sowieso kaum Zeit mir darüber überhaupt irgendwelche Gedanken zu machen. Und ich bin irre glücklich mit diesen Ergebnissen. Manchmal muss man vielleicht gar nicht viel planen. Wie sagt man so schön? Wer keine Erwartungen hat, kann auch nicht enttäuscht werden.

Nach dem Shooting haben wir uns zum Aufwärmen in ein Café verkrümelt und haben noch etwas gequatscht.
Dabei ist uns aufgefallen, dass wir einige gemeinsame Bekannte haben (jaa, die Welt ist immer wieder ein Dorf), gleiche merkwürdige Dinge in der Arbeitswelt erlebt haben und uns beide vegan ernähren.
Rebecca, das war ein mega guter halber Tag! Ich bin froh, dass wir uns Dank Instagram so problemlos kennengelernt haben und freue mich, wenn wir uns mal wieder sehen!

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