Vier Tage London

Wie bereits in diesem Blogpost erwähnt, war ich im April für vier Tage mit meiner Freundin Phine in London, welche sich höchstwahrscheinlich über mich lustig machen wird nach diesem Blogpost.

Für mich war 2018 reisetechnisch bis jetzt schon echt ganz nett. Auch wenn darunter auch Kelinigkeiten, wie z.B. ein Berlintrip über ein langes Wochenende, fallen. Solche Sachen hatte ich schon ewig geplant und freute mich, sie endlich umsetzen zu können.

London war kein Stück geplant. Es war irre spontan (Sage ich, Phine lacht darüber nur). Ich wusste ich würde in dieser Aprilwoche Urlaub haben und fragt Phine ob sie nicht mitkommen wolle, da ich so günstige Flüge entdeckt hätte. Es hat einfach mega gut gepasst.

Ich war das erste Mal in meinem Leben in einem Hostel und daher neugierig-aufgeregt. Da fing Phine schon an sich über mich lustig zu machen- als alter Hase im Travelgame. Ich nahm diesen Mini-Urlaub auf jeden Fall anders wahr als andere Urlaube. Ich hatte nicht dieses typische „Ich-bin-im-Urlaub-Gefühl“, sondern fühlte mich fast etwas wie zuhause. Mit dem Unterschied, dass es halt ne andere Stadt war.

@Redemption, London

Natürlich erleichterte uns die Nutzung der mobilen Daten ohne Aufpreis unseren Aufenthalt. Wir nutzten allgemein viel das Internet, um uns Tipps einzuholen. Google Maps, eine App mit einem Underground-Plan und vanilla bean (große Empfehlung!), eine App die dir vegetarische und vegane Restaurants in deiner Nähe anzeigt, erleichterten uns den Alltag.

Bookshop in Camden
vegan cookie dough <3

eins von drölf millionen fotos von phine, wie sie vor mit läuft.

Für mich war es bereits das fünfte Mal in London und dennoch habe ich wieder gefühlt tausende, neue Ecken entdeckt. Was mit großer Wahrscheinlichkeit daran liegen mag, dass London eine Stadt ist, die sich durchaus verändert, wenn man mal 2 Jahre nicht da war. Da wir beide den üblichen Krams kannten, haben wir uns die Sightseeing-Klassiker komplett gespart und sind mehr durch Stadtteile geschlendert und haben uns darauf eingelassen ein paar Sachen zu entdecken.

beautiful Notting Hill

Für mich war es wieder ein schönes Mal in London, aber dennoch habe ich beschlossen, dass ich nach fünf Aufenthalten in dieser Stadt, vielleicht auch anderen Städten und Ländern mal eine Chance geben könnte. Vielleicht liegt es auch daran, dass dieser Großstadtalltag dort für mehr (positive) Aufregung als Entspannung sorgt.

Hier noch ein paar Tipps für Menschen, die gerne mal nach London reisen möchten.

National Express

Da wir mit Ryan Air geflogen sind, landeten wir in Standsted und mussten vor dort aus erst nach London fahren. Wir haben uns für einen sogenannten „Coach“ von National Express entschieden. Für Hin- und Rückfahrt zahlen wir 16 Pfund, was etwa 18 Euro entspricht und somit zum 30 Pfund teure Zug (für eine Strecke) wirklich günstig war. Die Fahrt mit dem Bus dauert ca 1:20 Std, kommt natürlich auch etwas auf den Verkehr an. Er hält an mehreren Halstellen. Informiere dich am besten vorher, von welcher Haltestelle du am besten weiter reisen kannst.

Underground

Da wir wussten, wir würden viel unterwegs sein, kauften wir uns direkt eine 7-Tageskarte. Diese oystercard kostete uns 35 Pfund pro Person, plus 5 Pfund Pfand für die Karte. Wer sich nicht sicher ist, wie viel er die U-Bahn nutzen wird, kann auch einen Geldbetrag auf die Karte laden, wovon bei jeder Fahrt etwas abgezogen wird. Mit eine Wochenkarte kann man belieblig viele Fahrten vornehmen. In U-Bahn und Bussen.

Wombat’s Hostel

Wir sind im Wombat’s Hotel in einem 8-Bett-Saal untergekommen. Laut Phine sei das ein mega schönes und sauberes Hostel. Ich habe, wie bereits erwähnt, das erste Mal in einem Hostel übernachtet, fand es aber auch gut. Das Bad und die Toilette waren en Suite, was sehr angenehm war. Es ist eine große Küche mit vielen Herdplatten mit 2 Öfen vorhanden. Außerdem gibt es viel Platz für Lebensmittel in Kühl- und Hängeschränken. Das Hostel hat eine eigene Bar im Keller und einige gemütliche Ecken zum Entspannen.

Geld wechseln

Wenn du Bargeld wechseln willst, tu es nicht am Flughafen. Dort zahlt man nur unnötig Gebühren. In London gibt es an jeder zweiten Straßenecke ein Wechselbüro, wo man oft gar keine Gebühren zahlen braucht. Die Kurse weichen leicht ab von Büro zu Büro. Das Abheben an Geldautomaten mit der Kredikarte hatte oft einen guten Kurs.

vanilla bean

Da Phine und ich beide vegan leben, haben wir uns besonders über diese App gefreut, die uns auch wirklich einige schöne Läden hat testen lassen. Ich kann Redemption und Yorica wärmstens empfehlen. Bei Redemption haben wir uns bei kleinem Hunger einen Snack gegönnt und eine Suppe und ein Avocadotoast bestellt. Frisch zubereitet und super lecker, Preise war etwas hoch, für London aber noch okay. Im Gegensatz zu Yorica, wo es das leckerste Eis überhaupt gab. Hat allerdings auch mehr als das Avocadotoast gekostet.

Supermärkte

Tesco und Sainsbury’s sind die beiden bekannten Supermärkte in London. So zumindest meine Erfahrung. Meistens findet man in der Nähe nur sogenannte Sainsbury’s „local“, welche einfach eine kleine, abgespeckte Variante der sonst großen Supermärkte sind. So weit ich mich erinnere findet man die großen Sainsbury’s meistens eher etwas außerhalb an Orten wo Kunden gezielt mit dem Auto hinfahren sollen. Die kleinen „local“ Filialen erinnern mich immer einen Spar oder Tante Emma Laden. Klein und übersichtlich. Wir haben meistens alles bekommen, was wir brauchten, was vor allem daran lag, dass wir beide nicht mega viel Wert auf dekadentes Essen legten in der Zeit. Dennoch war jeder Einkauf irre teuer. Das ist halt einfach London.

1 comment

  1. HAHAHAHA – ich lache und weine – und lache! was für ein schöner Beitrag – ich möchte nochmal los! 😀 <3 bae <3 DU HAST TICHU VERGESSEN! 😀

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